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Bezirkskonferenz der Jusos Mittelfranken

Bezirkskonferenz der Jusos Mittelfranken

Auf der letzten Bezirkskonferenz am Samstag, den 27.02, wurde Franziska Madlo-Thiess zur neuen Vorsitzenden der Jusos Mittelfranken gewählt. Felix Griener aus Fürth wurde als stellvertretender Bezirksvorsitzender und Magdalena Reiß aus Schwabach wurden als Stellvertreter/in Bezirksvorsitzende/r gewählt. Die Beisitzerinnen und Beisitzer sind Yasemin Yilmaz, Paul Kaltenegger, Cigdem Taskaya, Oguz Akman, Hannah Hefermehl-Fischer, alle aus Nürnberg, Benedikt Nickl aus Ansbach, Franziska Herberger aus Erlangen und Lucas Linner aus Schwabach.

Die Jusos Mittelfranken erhielten einen Gastvortrag von Elisabeth Reichert, Referentin für Soziales, Jugend und Kultur und Stadträtin der Stadt Fürth. Das Thema des Referats war die aktuelle Flüchtlingspolitik. Auch in ihrer Antragsarbeit beschäftigten sich die Jusos Mittelfranken intensiv mit einer gerechten und solidarischen Flüchtlingspolitik. Sie forderten unter anderem in einem Antrag von den Jusos aus Nürnberg, dass Kommunen besser auf die Bedürfnisse von geflüchteten Frauen eingehen sollen. Dieser sieht vor, dass geflüchtete Frauen auf Wunsch in separaten Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden. Rückzugsräume für Frauen und abschließbare, geschlechtergetrennte Sanitäranlagen sollen in gemischtgeschlechtlichen Gemeinschaftsunterkünften zu Mindeststandards werden. In einem anderen Antrag fordern die Jungsozialisten aus Nürnberg, dass man nicht nur TTIP sondern auch die EPA überdenken sollten. Viele Menschen fliehen, weil sie keine wirtschaftliche Grundlage mehr haben. Durch Handelsabkommen und Wirtschaftspolitik der EU wird die Situation in den Herkunftsländern zusätzlich verschlechtert. Des weiteren wurde auch in einem Antrag fordern die Jungsozialisten die Finanzierung von Integrationsleistungen der Kommunen eine Fallpauschalen zur Bewältigung einer Verstärkung aller personellen Kapazitäten.

Ein weiteres wichtiges Thema der Jusos ist die Gleichstellung von Männern und Frauen. Die Jusos Mittelfranken setzen sich dafür ein, dass sexuelle Belästigung unter Strafe gestellt wird. In Fällen sexueller Übergriffe, die nicht den Tatbestand der Nötigung oder des Missbrauchs erfüllen, braucht es nach Vorstellung der SPD-Jugend eindeutige Regelungen und eine Stärkung der Rechte der Opfer. Zudem sprachen sich die Jusos Mittelfranken für die Einführung eines „LebensarbeitszeitKontos“, die Novellierung des Heilpraktiker/innengesetz, die Ausweitung der Kritik an TTIP auf weitere Handelsabkommen und eine auf einem UN-Mandat basierende Friedenspolitik in Syrien aus.

Ziel des neu gewählten Vorstands ist eine intensivere Zusammenarbeit mit der SPD, um die Positionen der Jusos besser vertreten und in den politischen Alltag der Partei einzubringen zu können. Die Bildungsarbeit soll zudem weiter intensiviert werden. Wir werden auch dieses Jahr die Bustour der Jusos Bayern unterstützen.

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