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der springende punkt.

Hoch die internationale Solidarität!

Hoch die internationale Solidarität!

10. Oktober: Die Türkei beginnt mit dem Einmarsch ins syrische Gebiet, Gebiete in denen Frieden und Demokratie Einzug gehalten haben und die Terrororganisation IS verdrängt wurde. Viele Menschen sind erneut auf der Flucht oder kämpfen an der neu geschaffenen Front.

21. August: In unserem Nachbarland Frankreich werden drei Genossen auf der Autobahn auf dem Weg in den Urlaub in Spanien festgenommen. Ohne, dass eine Straftat begangen wurde. Sie sitzen teilweise immer noch in französischen Gefängnissen.

09. Oktober: In Deutschland werden Minderheiten wieder mit Hass konfrontiert, Rechtsradikale greifen wie zuletzt in Halle zu den Waffen und versuchen Juden zu ermorden.

17. September: Der Vorsitzende der Nürnberger Falken muss sich für seine Solidaritätserklärung mit Afrin vor Gericht erklären. Letztendlich wird er im Berufungsverfahren freigesprochen.

Und jedes einzelne Mal waren und sind wir alle in unserer Solidarität gefragt.

Auf der ganzen Welt, in Europa, in Deutschland und auch direkt hier bei uns in Nürnberg kämpfen Menschen gegen Ungerechtigkeiten und erfahren Hass, Gewalt und demokratiegefährdendes Verhalten. All diesen gegenüber zeigten wir uns solidarisch.

Solidarität bedeutet, sich gegenseitig Kraft zu geben. Solidarität heißt Flagge zeigen. Solidarität heißt Öffentlichkeit schaffen und ganz genau hinsehen, wenn die Mehrheit wegsieht. Solidarität ist die Waffe der Arbeiter*innenbewegung im Kampf gegen Ungerechtigkeit. Solidarität ist das Versprechen, dass wir uns seit den Anfängen unseres Kampes und den unser Vordenker*innen im 19. Jahrhundert geben.

„Die Grundlage der Verbrüderung ist Gegenseitigkeit, Solidarität. Und nur diese werden uns zu einem gewünschten Ziel führen. Einer für Alle und Alle für einen muss unser Wahlspruch werden!“ (Stephan Bron, Verbrüderung, 1848)

Das Wissen, dass es anderen genauso geht, dass andere das Gleiche denken und dieselben Probleme haben ermöglichte es damals die schwierigen Lebenssituationen der Industrialisierung zu bestehen, sich zusammenzuschließen und letztendlich zu verbessern. Und genau diese Gemeinschaft und Zugehörigkeitsgefühl müssen wir auch heute noch all denen schenken, die sich stark machen gegen Kapitalismus, Unterdrückung und Isolation.

Genau deswegen ist Solidarität auch heute noch wichtig, In Nürnberg, in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt.

HOCH. DIE. INTERNATIONALE. SOLIDARITÄT!

Aus „Der springende Punkt“ November 2019 – von Linda Reinke

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